Anlaufstellen

Anlaufstellen für Betroffene und Gemeinden

Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530

Wenn Sie selbst betroffen sind, sich Sorgen um ein Kind machen, einen Verdacht oder ein komisches Gefühl haben, können Sie sich vertrauensvoll an das Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch wenden. Die Mitarbeiter beraten und unterstützen bei allen Fragen zum Thema: anonym und kostenfrei, auch online.

Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch:

Hier finden Betroffene, Angehörige und andere Ratsuchende Adressen von Beratungsstellen und Krisendiensten sowie medizinische, therapeutische und rechtliche Angebote. In die Rechtsdatenbank wurden nur Anwälte aufgenommen, die den Schwerpunkt Opferrecht haben. Ebenso verfügen alle aufgelisteten Psychotherapeut und Ärzte über therapeutische Erfahrungen mit Betroffenen von sexualisierter Gewalt. (https://www.hilfe-portal-missbrauch.de).

Kinderschutzhotline: 0800 19 210 00

Die Medizinische Kinderschutzhotline ist ein vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördertes, bundesweites, kostenfreies und 24 Stunden erreichbares telefonisches Beratungsangebot für Angehörige der Heilberufe, Kinder- und Jugendhilfe und Familiengerichte bei Verdachtsfällen von Kindesmisshandlung, Vernachlässigung und sexuellem Kindesmissbrauch.

Anlaufstelle für Betroffene sexualisierter Gewalt im BEFG:

Wer sexualisierte Gewalt erlebt hat, darüber Kenntnis erlangt hat oder aktuell davon betroffen ist, kann eine E-Mail an schreiben. Auf diesem Weg werden die sogenannten Verfahrensbegleiterinnen und -begleiter der Anlaufstelle erreicht. Sie leiten die Meldung – mit Einverständnis der betroffenen Person – an die entsprechende Gemeinde oder Einrichtung weiter und unterstützen diese dabei, das Gemeldete zu überprüfen und aufzuarbeiten. Die Anlaufstelle arbeitet unabhängig. (https://www.befg.de/bildung-beratung/anlaufstelle/)

Gnadauer Anlaufstelle:

Die Anlaufstelle bietet einen Erstkontakt für Menschen, die in einem Gnadauer Mitgliedsverband oder -werk sexualisierte Gewalt erlebt haben, sowie für solche, die es von anderen wissen oder vermuten. Sie hört diese Menschen an, fängt sie emotional auf und nimmt auf, was erlebt wurde. Sie klärt, welche Anliegen und Erwartungen sich mit der Kontaktaufnahme verbinden und welcher Unterstützungsbedarf ggf. besteht. Sie informiert über verschiedene Hilfsmöglichkeiten und stellt ggf. geeignete Kontakte für weiterführende Beratung und Therapie sowie Fachbegleitung für einen Klärungs- und Aufarbeitungsprozess her.

(https://www.gnadauer.de/der-verband/anlaufstelle/)

Weißes Kreuz:

Das Weiße Kreuz unterstützt Menschen dabei, eine erfüllende Perspektive für ihre Beziehungen und ihre Sexualität zu entwickeln. Dabei werden das christliche Menschenbild und die anerkannten humanwissenschaftlichen Erkenntnisse zugrunde gelegt. Zum Thema Sexualisierte Gewalt bietet das Weiße Kreuz Beratung (www.weisses-kreuz-hilft.de) und Informationen (www.sexueller-gewalt-vorbeugen.de) an und unterstützt Gemeinden und Organisationen bei der Prävention.

Finanzielle Hilfen:

Zur Linderung der Folgen sexuellen Missbrauchs können Betroffene finanzielle Unterstützung beantragen – etwa über das Opferentschädigungsrecht. Infos zu den verschiedenen Möglichkeiten: https://www.hilfe-portal-missbrauch.de/wissenswertes/finanzielle-hilfen.

Fonds Sexueller Missbrauch:

Der Fonds Sexueller Missbrauch hilft, wenn andere Leistungsträger nicht oder nicht mehr helfen. Bezahlt werden können zum Beispiel Therapien, die die Krankenkasse nicht finanziert, oder auch ein Assistenzhund. (https://www.fonds-missbrauch.de).

Fachkreis Sichere Gemeinde:

Der Fachkreis setzt seinen Schwerpunkt auf die präventive Arbeit. Er begleitet Gemeinden und Werke des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden auf dem Weg, ein sicherer Ort für Kinder und Jugendliche zu sein. (https://www.gjw.de/schwerpunkte-themen/kinderschutz/).

Zentrale Anlaufstelle .help: 0800 5040112

Unabhängige Informationen für Betroffene von sexualisierter Gewalt innerhalb der Evangelischen Landeskirche und Diakonie. Die Beratung wird von der unabhängigen Fachberatungs-stelle bei sexuellem Missbrauch und sexualisierter Gewalt des Vereins Pfiffigunde Heilbronn e. V. durchgeführt. (https://www.anlaufstelle.help)

Hilfe-Telefon Berta: 0800 30 50 750

Beratung bei organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt.

Hilfe-Telefon Gewalt gegen Frauen: 0800 0116 016

Hilfe-Telefon Gewalt gegen Männer: 0800 123 9900

Kein Täter werden:

„Kein Täter werden“ richtet sich an Personen mit sexuellem Interesse an Kindern. Das Präventionsnetzwerk bietet Vertraulichkeit, einen geschützten Rahmen und ein auf Akzeptanz basierendes Konzept. Mit seinen Klienten erarbeitet das Netzwerk Wege zu einem gesetzeskonformen und zufriedenen Leben. (https://kein-taeter-werden.de)

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